Nun sitze ich auf meinem Bett in New York, habe einen wunderschönen Abend mit einer großartigen Broadway Show erlebt und beginne zu realisieren, dass ich morgen nach Hause fahren werde. Diese lange Reise, die mich an so viele bezaubernde Orte geführt hat, ist nun zu Ende.
Vor knapp 14 Wochen bin ich in einen Flieger gestiegen, ohne zu wissen, was mit bevorsteht- voll mit Erwartungen, ein bißchen Angst vor dem Ungewissen und doch mit großer Vorfreude und unzählige Plänen im Gepäck. Viele dieser Pläne haben sich unterwegs geändert oder manchmal auch gar nicht erfüllt, weil neue hinzukamen, die mich in immer neue, unerwartete Richtungen geführt haben.
Wenn ich jetzt daran zurück denke, an die ersten Wochen in Bali, die mir schon so weit entfernt vorkommen, die Zeit in Australien, Neuseeland und den USA, dann fühle ich Dankbarkeit: für die wunderschönen Orte, die ich sehen, die neuen Erfahrungen, die ich sammeln und die tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte.
Wenn ich alle meine Erlebnisse Revue passieren lasse, kann ich kaum glauben, dass ich es war, die alle diese großartigen Dinge erlebt und gesehen hat- Momente, die mir keiner mehr nehmen kann.
Ob ich mich auf dieser Reise als Mensch verändert habe? Ich denke nicht. Ob ich ein bißchen offener, entspannter, vorurteilsfreier und abenteuerlustiger geworden bin? Definitiv.
Ein bißchen wehmütig sehe ich nun dem Ende entgegen, doch Eines habe ich während des Reisens gelernt: Warum an den vergangenen Dingen festhalten, ihnen hinterhertrauern? Viel lieber trage ich all meine wunderschönen Erinnerungen in meinem Herzen mit mir und bin glücklich, dass sie ein Teil von mir sind.
Und wie viele kleine Puzzelstücke, bestehend aus Menschen, Bildern, Orten, Momenten, fügt sich das Erlebte nun zu einem großen Ganzen zusammen: zu meinem ganz persönlichen Portrait eines aufregenden, einzigartigen Abenteuers.
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