Wenn man bei Tageslicht in Las Vegas ankommt, bekommt man zwar schon einen ersten Eindruck, was einen hier erwartet, doch erst wenn die Sonne untergeht und die bunten Lichter die Stadt erleuchten, zeigt Vegas sein wahres Gesicht: die Stadt der Sünde, der Verführung, der Hingabe.
Nicht umsonst heißt es „Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas“: das Überangebot an Verlockungen lässt jeden noch so abstinenten Besucher an seinen Prinzipien zweifeln, denn Las Vegas ist zu allem Überfluss auch noch eine 24 Stunden Stadt. Das bedeutet, dass man rund um die Uhr alles bekommen kann, was das Herz begehrt: Alkohol (den man hier ausnahmsweise quasi überall konsumieren darf) , Zigaretten (die auch in den Casinos geraucht werden dürfen), Poker-Tische, Spielautomaten, Essen aus aller Welt, Live-Shows und natürlich Frauen (im Gegensatz zum sonst so konservativen Amerika im Bezug auf Prostitution, werden den Herren hier auf der Straße alle 3 Meter Flyer zugesteckt, um Frauen aufs Zimmer zu „bestellen“).
Die Hauptstraße von Vegas, der Strip, besteht ausschließlich aus Hotels (sämtliche Geschäfte sind in die Hotelkomplexe integriert), die die Stadt weltweit so berühmt machen. Ob das pyramidenförmige Hotel 'Luxor', das 'New York New York' inklusive Freiheitsstatur, das 'Paris' mit seinem glitzernden Eifelturm, der 'Cesar´s Palace' mit seinem Colosseum und Wasserfontänen, das 'Venetian' mit seinen venedischen Kanal-Nachbauten oder das weltberühmte 'Bellagio', in dessen riesigen Brunnen regelmäßige Wassershows zu italienischer Oper gezeigt werden.
Las Vegas versucht mit allen Mitteln, alle Attraktionen der Welt an einem Ort zu vereinen. Natürlich können die Nachbildungen nicht mit ihren Originalen mithalten, niemand kann die Atmosphäre Paris oder das Dolce Vita Italiens durch ein paar erleuchtete Plagiate transportieren. Dennoch ist es faszinierend zu sehen, wie hier eine extrem kitschige und doch auf ganz eigene Weise schöne Glitzerwelt entstanden ist, die Millionen Besucher aus aller Welt anzieht, die hier nach Herzenslust ihren Gelüsten fröhnen können.
Las Vegas versucht mit allen Mitteln, alle Attraktionen der Welt an einem Ort zu vereinen. Natürlich können die Nachbildungen nicht mit ihren Originalen mithalten, niemand kann die Atmosphäre Paris oder das Dolce Vita Italiens durch ein paar erleuchtete Plagiate transportieren. Dennoch ist es faszinierend zu sehen, wie hier eine extrem kitschige und doch auf ganz eigene Weise schöne Glitzerwelt entstanden ist, die Millionen Besucher aus aller Welt anzieht, die hier nach Herzenslust ihren Gelüsten fröhnen können.
Wenn einem das Getümmel, das ständige Casiono Gedüdel und die blinkenden Lichter einmal auf die Nerven gehen, kann man mit einem der vielen Touranbieter einen Ausflug in eine völlig andere Welt unternehmen, die einen zu den Ursprüngen der Natur zurückführt: zum Grand Canyon. Bereits wenn man aus Vegas rausfährt, erkennt man schnell, dass diese Stadt wenig mit ihren ursprünglichen Wurzeln zu tun hat, denn eigentlich befindet man sich hier in den Weiten der heißen Wüste Amerikas.
Und dann tut sich da plötzlich dieser riesige Canyon vor einem auf: unendliche Weite, steile Felswände, die über tausende von Jahren von der Natur geformt wurden und die einem den Blick in die tiefen Schluchten freigeben. Ein einzigartiges Erlebnis, hier mit Herzklopfen am Felsrand zu stehen und in die Tiefen zu starren, um dann wieder den wunderschönen Ausblick über die Plateaus in sich aufzusaugen.
Es ist interessant zu beobachten, wie zwei so unterschiedlich Welten so dicht beieinander liegen können und, noch faszinierender, trotzdem oftmals das gleiche Publikum anziehen. Hier zeigt sich dann, dass der durchschnittliche Vegas Besucher nicht nur am Spielen, Feiern und Sündigen interessiert ist, sondern sich in dieser außergewöhnlichen Stadt einfach mal eine Auszeit vom langweiligen Alltag gönnen möchte.
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