Samstag, 22. Oktober 2011

Der Magic Bus

Nun bin ich also in Neuseeland und habe etwa drei Wochen Zeit um das Land kennenzulernen. Ich könnte dies auf eigene Faust versuchen, allerdings gibt es hier mehrere Busunternehmen, die einem das Reisen erleichtern. Ich habe mich für „Magic“ entschieden, mit denen ich in 18 Tagen an 16 verschiedene Orte fahren werden: ein straffes Programm, aber das tolle Team nimmt einem vieles ab, was man sonst allein organisieren müsste. Am Morgen wird als erstes ein Zettel mit möglichen Unterkünften für die nächste Nacht rumgereicht, auf dem man nur ankreuzen muss, wo man gern als nächstes schlafen möchte. Gleichzeitig kann man sich auf einer Liste für eine der unzähligen (leider aber auch kostspieligen) Aktivitäten eintragen. Auf dem Weg von A nach B hält der Bus an den populärsten Orten, sodass man ja nichts verpassen kann. Die Gruppen sind relativ klein, sodass man schnell Anschluss findet und nette Menschen trifft. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich für ein „Touri-Unternehmen“ so begeistern kann, aber die ersten zwei Tage waren wirklich schön.
Nach dem Start in Auckland, wo wir auf einem unaktiven Vulkan einen tollen Überblick über die Stadt bekamen, ging es weiter durch wunderschöne Landschaften zu dem Hauptdrehort von „Herr der Ringe“- leider kann man hier zur Zeit keine Touren machen, da gerade „Der Hobbit“ gedreht wird. Doch allein die kleinen Schäfchen und die unendlichen Weiten dieser Farm reichten, um Begeisterung auszulösen.


Am Abend kehrten wir in Rotorua ein, einer kleinen Stadt, die voll von Schwefelquellen ist, die zwar eine heilende Wirkung haben sollen, aber einen ziemlich strengen Geruch im Ort verbreiten.

Am nächsten Morgen ging es vom größten und stark blubbernden „Schlamm Pool“ Neuseelands, zu einem Wasser spuckenden Geysir und anschließend ins Wai-O-Tapu Wonderland, einem Naturpark mit bunten Gesteinen, Seen und weiteren blubbernden und qualmenden Löchern- ein Naturschauspiel, dass man wohl nur an wenigen Orten der Welt bewundern darf.




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