Dienstag, 6. September 2011

Am Strand

Nach einer ruhigen Nacht, in der ich nur einmal aufstehen musst, um für 5 Minuten den Ventilator anzumachen, da sich die Hitze des Abends auch in der nacht nicht legte, genoss ich am Morgen erst einmal das hoteleigene Frühstück. Im Preis enthalten ist jedoch lediglich nur continental breakfast, was soviel bedeutet wie zwei Scheiben Toast mit Butter und einen Teller mit Obst- der aber war tiptop, da kann man nicht meckern. Nach diesem üppigen Mahl wagte ich mich nun zum ersten Mal bei Tageslicht in die Straßen Kuta, schlängelte mich an unzähligen Mofas vorbei und erreichte schließlich den Strand. Sonne, Sand und glitzerndes Meer soweit das Auge reicht, ein Traum.




Ansonsten ist es hier so, wie man es an vielen Stränden kennt: es gibt unzählige verschiedene Unternehen, die Liegen mit Schirmen vermieten. Da fällt die Auswahl nicht sehr leicht, sodass ich mich einfach dort niedergelassen habe, wo es nicht so trubelig aussah (am ersten Tag kann man sich ja noch ein bißchen Ruhe gönnen).


Sobald ich lag, war natürlich auch die erste Massage-Dame da: Durch meine Erfahrungen von anderen Stränden dieser Welt eher skeptisch, vertröstete ich sie auf später. Da sie aber in regelmäßige abständen wieder an meiner Liege stand und erfreut meinen Namen rief und weil mit Bali Insider eine Beach-Massage durchaus empfohlen hatten, sagte ich schließlich zu- immerhin konnte ich sie auf umgerechtet etwa 4 Euro runterhandeln. Das Faszinierende war: sobald Lucy (wohl ihr Zweitname für ausländische Touristen) mit der Massage anfing, scharten sich fünf weitere Damen um mich, die mir Pediküre und Maniküre andrehen, oder einfach mal nur mit mir schnacken wollten, weil sie meine Schuhe so schön fanden. Nachdem ich alle weiteren Beauty Angebote erfolgreich abwimmeln konnte, genoss ich die einstündige Massage in vollen Zügen. Und ein "Gratis-Nagel" zum Antesten gabs noch umsonst obendrauf.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen